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🧭 Phase 0 – Vision & Scope

Home Dev Platform (Raspberry Pi)


1. 📌 Überblick

Dieses Dokument beschreibt die übergeordnete Vision, den Scope sowie die Zielsetzung für den Aufbau einer selbst gehosteten Entwicklungsplattform auf einem Raspberry Pi.

Die Plattform dient als flexible Grundlage für die Entwicklung, den Betrieb und die Erweiterung unterschiedlicher Softwarelösungen (Business Cases) und wird unter Einsatz von KI-Unterstützung kontinuierlich weiterentwickelt.


2. 🎯 Vision

Aufbau einer modularen, self-hosted Plattform auf Basis einer Microservice-Architektur, die es ermöglicht, unterschiedliche Business-Anwendungen effizient zu entwickeln, zu betreiben und durch KI zu unterstützen.

Die Plattform stellt dabei eine generische technische Grundlage dar, auf der verschiedene fachliche Use Cases (z. B. Automatisierung, Analyse, Monitoring) umgesetzt werden können.


3. 🚀 Ziele

3.1 Funktionale Ziele

  • Aufbau einer zentralen Plattform zur Entwicklung und Ausführung unterschiedlicher Anwendungen
  • Unterstützung mehrerer unabhängiger Business Cases auf einer gemeinsamen Infrastruktur
  • Bereitstellung von Backend-Services und Frontend-Anwendungen (PWA)
  • Integration von Benachrichtigungsmechanismen (z. B. Push, Messaging)
  • Nutzung von KI zur Unterstützung bei:
  • Code-Generierung
  • Systemdesign
  • Automatisierung
  • Weiterentwicklung bestehender Services

3.2 Technische Ziele

  • Umsetzung einer Microservice-Architektur mit klar getrennten Services
  • Einsatz von Container-Technologie (Docker) für alle Komponenten
  • Umsetzung eines Headless-Backend-Ansatzes mit REST APIs
  • Nutzung von Progressive Web Apps (PWA) für die Benutzerinteraktion
  • Sicherer Zugriff auf die Plattform sowohl:
  • im Heimnetzwerk
  • als auch perspektivisch über das Internet
  • Integration zusätzlicher Nodes (z. B. Raspberry Pi Nano) zur Verteilung von Aufgaben (Worker-Ansatz)

3.3 Organisatorische Ziele

  • Aufbau einer strukturierten, versionierten und KI-lesbaren Projektdokumentation
  • Etablierung einer wiederverwendbaren Architektur für zukünftige Projekte
  • Unterstützung eines iterativen, AI-gestützten Entwicklungsprozesses
  • Trennung von Plattform, Infrastruktur und fachlichen Anwendungen

4. 🧱 Scope

4.1 In Scope


Plattform-Infrastruktur

  • Betrieb eines Raspberry Pi als zentrale Plattform
  • Containerisierte Runtime (Docker + Docker Compose)
  • Aufbau eines Reverse Proxy für Routing und Zugriff
  • Aufbau einer grundlegenden Sicherheitsarchitektur
  • Vorbereitung des Systems für Internetzugriff (z. B. via Tunnel/Proxy)

Microservice-Plattform

  • Aufbau einer service-orientierten Architektur:
  • lose gekoppelte Services
  • klare API-Schnittstellen
  • Unterstützung mehrerer unabhängiger Anwendungen (Business Cases)
  • Möglichkeit zur parallelen Entwicklung und zum Betrieb mehrerer Services
  • Entkopplung von Backend (API) und Frontend (PWA)

Frontend-Architektur

  • Umsetzung von Progressive Web Apps (PWA)
  • Nutzung eines einheitlichen UI-Zugriffs über Browser
  • Trennung von UI und Geschäftslogik (Headless Architecture)

Referenz-Implementierung

  • Weiterentwicklung eines initialen Referenzsystems („Hello World“) zu einem ersten validen Service
  • Validierung folgender Konzepte:
  • API-basierte Kommunikation
  • Datenpersistenz (DB)
  • Frontend-Integration (PWA)
  • Containerisierte Deployment-Struktur

Deployment & Betrieb

  • Aufbau einer standardisierten Deployment-Struktur (Docker Compose)
  • Reproduzierbare Deployments von Services
  • Logging und Monitoring-Grundlagen
  • Vorbereitung für spätere Automatisierung (z. B. CI/CD)

Remote Development Setup

  • Nutzung eines lokalen Rechners als Remote-Workstation
  • Zugriff auf den Raspberry Pi:
  • über SSH
  • optional über sichere Tunnel (z. B. Cloudflare)
  • Integration in Entwicklungswerkzeuge (z. B. VS Code, Claude CLI)

Erweiterung durch Worker-Nodes

  • Integration eines zusätzlichen Geräts (z. B. Raspberry Pi Nano) als Worker
  • Mögliche Aufgaben:
  • Monitoring der Plattform
  • Ausführung von Hintergrundjobs (Scheduler, Scraper)
  • Entkopplte Verarbeitung von Aufgaben
  • Vorbereitung einer verteilten Architektur (multi-node)

Security & Zugriff

  • Absicherung interner und externer Zugriffe
  • Unterstützung von Authentifizierungsmechanismen (z. B. Token/JWT)
  • Vorbereitung eines Rollen- und Usermodells
  • Minimierung externer Angriffsflächen

4.2 Out of Scope

  • Hochverfügbare Produktionssysteme
  • Skalierung über Cluster oder Kubernetes
  • Komplexe Enterprise-Architekturen
  • Native Mobile Apps (App Store / Play Store)
  • Vollständige Identity-Management-Systeme

4.3 Definition of Done (Plattform-Version 2)

Die Plattform gilt als erfolgreich erweitert, wenn:

  • ✅ Microservice-Architektur umgesetzt ist
  • ✅ Mehrere unabhängige Services parallel betrieben werden können
  • ✅ Frontend (PWA) und Backend (API) sauber getrennt sind
  • ✅ Zugriff im Heimnetz sowie über das Internet möglich ist
  • ✅ Deployment reproduzierbar funktioniert
  • ✅ Remote Development stabil möglich ist
  • ✅ Worker-Node (z. B. Pi Nano) integriert werden kann
  • ✅ Grundlage für Authentifizierung und Usermanagement geschaffen ist

5. 👥 Stakeholder

Rolle Beschreibung
Betreiber Christoph (Systemowner, Entwickler, Nutzer)
Endnutzer zukünftige Nutzer der bereitgestellten Anwendungen
KI-System Unterstützt bei Entwicklung, Betrieb und Weiterentwicklung

6. 🧠 KI-Integration (high-level)

Die Plattform wird so aufgebaut, dass KI-Systeme (z. B. Claude) folgende Aufgaben übernehmen können:

  • Analyse und Weiterentwicklung von Anforderungen
  • Generierung von Code und Services
  • Unterstützung bei Architekturentscheidungen
  • Implementierung neuer Business Cases auf Basis vorhandener Strukturen

Prinzipien

  • Dokumentation ist strukturiert und maschinenlesbar
  • Anforderungen sind eindeutig und versionierbar
  • Änderungen erfolgen iterativ und nachvollziehbar
  • KI arbeitet ausschließlich auf „aktiven“ Anforderungen

7. 📐 Leitprinzipien

(unverändert bzw. weiterhin gültig, ergänzt um Microservices + Worker)


8. ⚠️ Annahmen & Constraints

Annahmen

  • Internetzugang für externe Erreichbarkeit und API-Nutzung
  • Nutzung mehrerer Geräte (Pi + optional Worker Node)
  • Zugriff über verschiedene Endgeräte (Laptop, Smartphone)

Constraints

  • Begrenzte Ressourcen des Raspberry Pi
  • Heimnetzwerk-Infrastruktur
  • Begrenzte Zeit für Entwicklung und Betrieb

9. 📍 Erfolgskriterien

Das Projekt gilt als erfolgreich, wenn:

  • ✅ Die Plattform mehrere Services unterstützen kann
  • ✅ Neue Business Cases schnell umgesetzt werden können
  • ✅ System modular und erweiterbar bleibt
  • ✅ Zugriff sicher und stabil funktioniert
  • ✅ KI effektiv zur Weiterentwicklung beiträgt

10. 🔜 Nächste Schritte

  • Erweiterung der Requirements (Auth, User, Rollenmodell)
  • Ableitung neuer Use Cases auf Plattform-Ebene
  • Architektur-Erweiterung (Phase 2 Update)
  • Detailed Design für Authentifizierung und Usermanagement

📎 Dokument-Metadaten

  • Version: 2.0
  • Status: Draft
  • Letzte Aktualisierung: {{DATE}}
  • Autor: Christoph Matuschat

Changelog

Version Datum Änderungen
1.0 2026-06-25 Initiale Version